Waldschule Berumerfehn

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Schulhofumgestaltung an der Waldschule Berumerfehn

(Ein Bericht der Waldschule Berumerfehn)

 

Von Februar 2012 bis Mai 2015 wurde an der Waldschule Berumerfehn der „Standardschulhof" in einen naturnahen Schulhof umgestaltet. Die Irma-Waalkes-Stiftung unterstützte uns dabei mit einer finanziellen Zuwendung in Höhe von 5000 € und einem Preisgeld in Höhe von 1500 €. Die Gelder wurden für Pflanzen, Saatgut, Baumaterial, Bauleitungs-, Arbeits- und Beratungsstunden von unserer Fachfrau Frau Blum, Gartengeräte für die Kinder und Bestimmungsbücher ausgegeben.

 

Presseberichte

Emder Zeitung 10.01.2014

      berumerfehn-2013-03

 

Ostfriesischer  Kurier 11.01.2014

      berumerfehn-ostfrkurier-11012014

 

Als „Waldschule“ liegt einer unserer Schwerpunkte auf einer naturnahen und naturwissenschaftlich geprägten Bildung und Erziehung. Unseren Schülerinnen und Schülern sollen Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen vermittelt werden. Diese Themen lassen sich besonders praxisnah durch Schulgeländeprojekte in den Unterricht einbeziehen.
Aber nicht nur für die Natur- und Umweltbildung hat ein attraktives Schulgelände eine große Bedeutung, sondern auch für die Gewaltprävention und die Identifikation der Kinder mit unserer Schule. Gemeinsame Planungen und praktisches Arbeiten stärken Identifikation und Selbstständigkeit der jungen Menschen, fördern ihre sozialen Kompetenzen und die Bereitschaft zu verantwortlichem Handeln.

Mit Frau Ina Blum haben wir eine hier ansässige Fachfrau für ein solches Projekt gefunden. Sie unterstützte uns in den letzten drei Jahren bei dessen Durchführung.
Zunächst machten die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern eine Bestandsaufnahme des bestehenden Schulhofs. Mit Hilfe einer Bildpräsentation lernten die Kinder interessante und vielfältige Beispiele von Naturerlebnisräumen kennen.
Sie entwickelten die Nutzungsprofile eines Schulhofs und sammelten Ideen für deren Ausgestaltung.
Jede Schulklasse setzte ihre Wünsche und Vorstellungen in ein Modell um. Diese Modelle wurden dem Träger (der Gemeinde), den Eltern und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Mit Hilfe von Frau Blum als erfahrene Beraterin entwickelten wir eine Prioritätenliste und einen maßstabsgerechten Plan. In diesen Plan arbeitete Frau Blum dann auch die Standortbedingungen ein, z. B. den Sonnenstand für geplante Pflanzungen, Leitungen, die nicht mit schweren Spielgeräten überbaut werden dürfen, Feuerwehrzufahrten, die frei gehalten werden müssen usw.

In Teamsitzung mit den Eltern wurde dann geklärt, welche Gruppen bestimmte Arbeiten übernehmen (unter Ausnutzung der Fachkenntnisse, die in der Eltern- und Lehrerschaft vorhanden sind). Die Umsetzung in die Praxis begann.