Förderkriterien nach § 2 der Stiftungssatzung

(1) Zweck der Stiftung ist die Förderung von Projekten zugunsten von Natur und Umwelt, d.h. unter anderem auch:


- der Ankauf von Bodenflächen im Gebiet des Landes Niedersachsen, um diese brach, unbearbeitet und unverändert liegen zu lassen, soweit aus Gründen des Naturschutzes und der Landschaftspflege nicht eine andere Flächenentwicklung erforderlich ist oder angestrebt wird,


- die Förderung von Umweltinformationen und der Umweltbildung, das Monitoring, die Erstinstandsetzung, Pflege und Entwicklung und die Dauerpflege der erworbenen Grundstücke und Grundstücke Dritter, soweit diese Maßnahmen den Zwecken und Grundsätzen des Naturschutzes und der Landschaftspflege – entsprechend dem § 1 des Bundesnaturschutzgesetzes – entsprechen.


Die Projekte können auch in Kooperation mit anderen Projektträgern durchgeführt werden.


(2) Die Stiftung kann mit den obigen Maßnahmen einen der Öffentlichkeit zugänglichen  Park schaffen.


(3) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 der AO 1977.


(4) Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Die  Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Stiftungszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder sonstige Vermögenszuwendungen begünstig werden.


(5) Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung von Stiftungsmitteln durch Dritte, die der Stiftung Projekte zum Erwerb anbieten, besteht nicht.         
                             
(6) Die Stiftung kann den Stiftungsgedanken auch dadurch fördern, dass sie einen Preis auslobt.